Freitag, 13. Januar 2006

Von Stützen, Einlagen und Sportschuhen...

Mit der Sportschuhindustrie ist das so eine Sache. Während die Automobilindustrie in der Regel alles daran setzt, mit einem neuen Modell mindestens die Kunden des alten Modells zu 100 Prozent wieder zu erreichen, wird offenbar in der Sportschuhindustrie von Modell-Generation zu Modell-Generation experimentiert.

So haben ein "Nike Triax Structure 7" und sein Nachfolger "Nike Triax Structure 8" nichts, aber wirklich nichts mehr gemein. Erst genannten Schuh lief ich bislang. Da ich allerdings auf rund 40 km in der Woche komme, halten Laufschuhe bei mir max. 1 Jahr lang. Das Problem: Ich brauche eine leichte Stütze in der Innenseite der Schuhe. Für solche Typen gibt es Sondermodelle wie zum Beispiel den Triax von Nike.

Jetzt war es also wieder soweit. Ich wollte einfach von dem einen Schuh das Nachfolgemodell kaufen. Doch leider: Alles ist anders. Die Stütze sitzt viel weiter vorn, der Schuh ist schmaler und offenbar in der Spitze auch noch viel enger zugeschnitten. So einfach wird man als treuer Kunde zum Marken-Wechsler. Doch auch andere Marken machten´s leider nicht passend. Irgendwie sitzt stets die Stütze an der falschen Stelle, ist der Schuh an der falschen Stelle eng und an der falschen Stelle breit...

Des Rätsels Lösung wurde mir im Sportgeschäft auch genannt: EINLAGEN! Und obwohl ich solche noch gar nicht habe, wäre ich fast aus den selbigen gekippt. EINLAGEN??? Wie soll man denn damit laufen können?

Seit heute weiss ich wie: ganz gut. Denn Einlagen sind nicht gleich Einlagen. Ein Schuhmacher-Orthopäde macht alles passend, schön anschmiegsam aus Weichschaum. Die normalen Einlagen der Schuhe müssen dafür raus. Und besonders gut: Die Hauptlast der Kosten trägt die Krankenkasse. Außerdem wird dank der Einlagen die Auswahl möglicher Schuhe größer. Man braucht nämlich keine Schuhe mehr mit Stütze, sondern kann auf - zumeist günstigere - neutralere Schuhe umsteigen. Die Einlagen sind ja jetzt die Stütze, zum Beispiel in meinen neuen New Balance 1060.

Die ersten 10km am Rhein verliefen heute recht vielversprechend. Ein bischen Drücken hier, ein bischen Drücken dort, aber insgesamt nicht so schlimm, wie befürchtet. Denn eigentlich müssen Einlagen ca. 2 Wochen eingelaufen werden.

Großer Lob übrigens an die Firma Runners Point. Wer Laufschuhe braucht, ist dort bestens aufgehoben. Die Berater nehmen sich viel Zeit, führen auf dem Laufband mit einem eine genaue Videoanalyse durch und geben einem auch noch 4 Wochen Rückgabe-Garantie. Wenn die Schuhe Probleme bereiten, kann man sie einfach gegen andere umtauschen. Das bleibt mir aber hoffentlich erspart. Denn das lange Herumsuchen nach dem richtigen Schuh ist nicht meine Sache.

Link zum Thema: http://www.runnerspoint.de

Familie Koch

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