Wie die Tage so vergehen...
Die letzten Tage sind irgendwie ziemlich schnell vergangen. Beruflich war "Text"-Arbeit angesagt. Für drei meiner Veranstaltungsprojekte, welche ich pr-technisch betreue, galt es so genannte Editorials auszugestalten. Das sind mehrseitige Texte, die quasi einen Ausblick auf die Messe-Events geben und die in den folgenden Monaten in der Fachpresse lanciert werden sollen.
Wenn man solche Texte nicht zu werblich ausgestaltet, hat man gute Chancen, dass die Fachzeitschriften sie auch (zumindest in Teilen) übernehmen. Denn Messevorberichte erfordern ansonsten viel Kleinarbeit in der Recherche.
Gleichzeitig habe ich mit den Planungen für Pressegespräche im In- und Ausland zu eben den von mir betreuten Messeprojekten begonnen. Konkret geht es im August und September nach Helsinki, nach Zürich, nach Amsterdam, Berlin, Hamburg und München. Das wird stressig, aber sicher auch sehr abwechslungsreich.
Gestern Abend war ich auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher im Congress Center Düsseldorf. Konkret ging es in einer Podiumsdiskussion um die Frage, inwieweit Medien die Wirklichkeit abbilden oder eine "eigene" Wirklichkeit kreieren.
Nun, neue Erkenntnisse hat die Diskussion eigentlich keine gebracht. Alle haben auf die BILD-Zeitung eingeprügelt, wobei ausgerechnet einer der Verantwortlichen des kritischen BILD-Blogs , Chistoph Schultheis, durch Sachlichkeit positiv herausragte.
Meine Meinung zu dem Thema: Wer bei einer Begebenheit nicht anwesend ist, muss die Wirklichkeit der Begebenheit als so gegeben hinnehmen, wie sie von den Medien weitervermittelt wird. Dass Überspitzungen zum Geschäft gehören, das kalkuliert man als Leser allerdings auch mit ein.
Problematischer finde ich da schon das so genannte "Weiterdrehen" von Stories durch Medien, die sich an eine Kampagne der BILD dranhängen. Dieses "Weiterdrehen" bedeutet nämlich oft erst eine Verdrehung der Tatsachen, weil ja unbedingt die Fortführung einer Information, die ihren Ursprung in einem anderen Medium hatte, im eigenen Medium auch eine "Neuigkeit" enthalten muss.
Was hilft, ist der praktische Vorsatz, Ohren und Augen nach möglichst vielen Seiten, Quellen und Informationen offen zu halten, um sich ein eigenes Bild von der Zeitungsmeldung zu verschaffen.
Die Summe der Infos sollte im Zeitverlauf dann das realistische Abbild der Wirklichkeit zu bilden helfen.
Wenn man solche Texte nicht zu werblich ausgestaltet, hat man gute Chancen, dass die Fachzeitschriften sie auch (zumindest in Teilen) übernehmen. Denn Messevorberichte erfordern ansonsten viel Kleinarbeit in der Recherche.
Gleichzeitig habe ich mit den Planungen für Pressegespräche im In- und Ausland zu eben den von mir betreuten Messeprojekten begonnen. Konkret geht es im August und September nach Helsinki, nach Zürich, nach Amsterdam, Berlin, Hamburg und München. Das wird stressig, aber sicher auch sehr abwechslungsreich.
Gestern Abend war ich auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher im Congress Center Düsseldorf. Konkret ging es in einer Podiumsdiskussion um die Frage, inwieweit Medien die Wirklichkeit abbilden oder eine "eigene" Wirklichkeit kreieren.
Nun, neue Erkenntnisse hat die Diskussion eigentlich keine gebracht. Alle haben auf die BILD-Zeitung eingeprügelt, wobei ausgerechnet einer der Verantwortlichen des kritischen BILD-Blogs , Chistoph Schultheis, durch Sachlichkeit positiv herausragte.
Meine Meinung zu dem Thema: Wer bei einer Begebenheit nicht anwesend ist, muss die Wirklichkeit der Begebenheit als so gegeben hinnehmen, wie sie von den Medien weitervermittelt wird. Dass Überspitzungen zum Geschäft gehören, das kalkuliert man als Leser allerdings auch mit ein.
Problematischer finde ich da schon das so genannte "Weiterdrehen" von Stories durch Medien, die sich an eine Kampagne der BILD dranhängen. Dieses "Weiterdrehen" bedeutet nämlich oft erst eine Verdrehung der Tatsachen, weil ja unbedingt die Fortführung einer Information, die ihren Ursprung in einem anderen Medium hatte, im eigenen Medium auch eine "Neuigkeit" enthalten muss.
Was hilft, ist der praktische Vorsatz, Ohren und Augen nach möglichst vielen Seiten, Quellen und Informationen offen zu halten, um sich ein eigenes Bild von der Zeitungsmeldung zu verschaffen.
Die Summe der Infos sollte im Zeitverlauf dann das realistische Abbild der Wirklichkeit zu bilden helfen.
dmkoch - 24. Mai, 15:54