Auf den Müll gekommen!
Der heutige Tag beginnt mal mit einer guten Nachricht. Das Bundesumweltamt prüft die Abschaffung der gelben Tonnen. Auf diese Meldung habe ich lange gewartet!
Sicher, es ist richtig und wichtig, dass Deutschland zu den Ländern zählt, in denen in Sachen Müllbeseitung im Sinne der Nachhaltigkeit besonders sorgsam gehandelt wird. Aber nicht alles, was Fundamental-Ökos der Allgemeinheit aufzwingen, macht in der Praxis Sinn. Ein Blick in gelbe Tonnen von Gemeinschaftswohnanlagen zeigt, wie unsinnig diese Tonnen sind. Ob Radio-Recorder oder Gartenstuhl - alles wird darin entsorgt. Die gelbe Tonne ist quasi auf Grund der Dummheit vieler Nutzer und sehr komplizierter Regelungen zur zweiten Rest-Müll-Tonne verkommen.
Beispiele für "Un"-Logik deutscher Öko-Methodik gefällig? Eine Tupperdose darf (obwohl vom Werkstoff her betrachtet perfekt geeignet) nicht in die gelbe Tonne. Sie trägt keinen grünen Punkt! Zigarettenschachteln tragen wiederum den grünen Punkt, doch die Tonne dafür ist blau. Super geeignet und noch dazu mit grünem Punkt versehen, ist die Dose. Doch halt: An dieser Stelle hat der Öko-Fundamentalist noch einmal um die Ecke gedacht. Die Dose ist bitteschön durch die halbe Stadt zu kutschieren, in den Urlaub mit- und zurückzunehmen, um dann im Supermarkt entsorgt zu werden. Wobei der Supermarkt dann mit vielen LKW-Extratouren seine Müllberge mühsam in nichts verwandelt.
Kein Wunder, dass in Anbetracht dieser Entsorgungsmethodik das Pisa geplagte Land längst kapituliert hat und die Fehlerquote des Inhaltes der gelben Tonnen von Entsorgungsunternehmen landauf landab auf über 40 Prozent geschätzt wird.
Auf Grund dieses Umstandes und der vorhandenen technischen Möglichkeiten macht eigentlich nur der Weg zurück zu den Wurzeln Sinn. Alles in eine Tonne - mit Ausnahme von Papier, Glas und Sondermüll. Das versteht jeder!
Für den Erhalt spricht eigentlich nur, dass die Alternativ-Lösung "Gelb-in-Grau" sicher wieder die Endverbraucher teuer zu stehen kommt. Denn die gelbe Tonne kostete den Verbraucher nichts (bzw. nur die Sonder-Abgabe für den Grünen Punkt an den Warenhersteller). Die Müllentsorgung mittels grauer Tonne ist dagegen bekanntlich sehr teuer. Wer nun mehr in die graue Tonne füllt, zahlt noch mehr.
Schade, dass sich an dieser Stelle gute Müll-Logik mit schlechter Abgaben-Logik paaren wird. Hurra, wir sind Deutschland!
Sicher, es ist richtig und wichtig, dass Deutschland zu den Ländern zählt, in denen in Sachen Müllbeseitung im Sinne der Nachhaltigkeit besonders sorgsam gehandelt wird. Aber nicht alles, was Fundamental-Ökos der Allgemeinheit aufzwingen, macht in der Praxis Sinn. Ein Blick in gelbe Tonnen von Gemeinschaftswohnanlagen zeigt, wie unsinnig diese Tonnen sind. Ob Radio-Recorder oder Gartenstuhl - alles wird darin entsorgt. Die gelbe Tonne ist quasi auf Grund der Dummheit vieler Nutzer und sehr komplizierter Regelungen zur zweiten Rest-Müll-Tonne verkommen.
Beispiele für "Un"-Logik deutscher Öko-Methodik gefällig? Eine Tupperdose darf (obwohl vom Werkstoff her betrachtet perfekt geeignet) nicht in die gelbe Tonne. Sie trägt keinen grünen Punkt! Zigarettenschachteln tragen wiederum den grünen Punkt, doch die Tonne dafür ist blau. Super geeignet und noch dazu mit grünem Punkt versehen, ist die Dose. Doch halt: An dieser Stelle hat der Öko-Fundamentalist noch einmal um die Ecke gedacht. Die Dose ist bitteschön durch die halbe Stadt zu kutschieren, in den Urlaub mit- und zurückzunehmen, um dann im Supermarkt entsorgt zu werden. Wobei der Supermarkt dann mit vielen LKW-Extratouren seine Müllberge mühsam in nichts verwandelt.
Kein Wunder, dass in Anbetracht dieser Entsorgungsmethodik das Pisa geplagte Land längst kapituliert hat und die Fehlerquote des Inhaltes der gelben Tonnen von Entsorgungsunternehmen landauf landab auf über 40 Prozent geschätzt wird.
Auf Grund dieses Umstandes und der vorhandenen technischen Möglichkeiten macht eigentlich nur der Weg zurück zu den Wurzeln Sinn. Alles in eine Tonne - mit Ausnahme von Papier, Glas und Sondermüll. Das versteht jeder!
Für den Erhalt spricht eigentlich nur, dass die Alternativ-Lösung "Gelb-in-Grau" sicher wieder die Endverbraucher teuer zu stehen kommt. Denn die gelbe Tonne kostete den Verbraucher nichts (bzw. nur die Sonder-Abgabe für den Grünen Punkt an den Warenhersteller). Die Müllentsorgung mittels grauer Tonne ist dagegen bekanntlich sehr teuer. Wer nun mehr in die graue Tonne füllt, zahlt noch mehr.
Schade, dass sich an dieser Stelle gute Müll-Logik mit schlechter Abgaben-Logik paaren wird. Hurra, wir sind Deutschland!
dmkoch - 21. Jul, 09:49