"Grützi miteinand´!"
Die letzten beiden Tagen führten mich beruflich nach Zürich. Dort stand ein Pressemeeting an zur weltgrößten Medizinmesse MEDICA, welche ich pr-technisch betreue.
Der Transfer nach Zürich, ein wahrlich weltstädtisches Dorf, hat mit Air Berlin günstig und gut geklappt. Verspätungen gab es keine. Etwas länger sind unterdessen jetzt die Laufwege auf dem Flughafen Zürich geworden. Das neue Terminal E liegt abseits der übrigen beiden Terminals. Ein unterirdischer Zug stellt zwar eine unkomplizierte Verbindung her, jedoch muss man bei Ankunft und Abfluf schon mindestens 15 Minuten zusätzlich einkalkulieren.
Die Stadt selbst begeistert mich immer wieder aufs Neue. Alles ist so übersichtlich und gemütlich und doch auf dem Puls der Zeit. Vor allem ist faszinierend, wie gut erhalten die Stadt ist. Da wird einem schnell bewusst, was es bedeutet, wenn eine Stadt keine Kriege überstehen musste und von Naturkatastrophen verschont geblieben ist.
Als Hotel kann ich das "Rössli" in der Rössli-Gasse wärmstens empfehlen. Der Business-Tarif fürs EZ liegt bei umgerechnet ca. 145 Euro. Dafür bekommt man schlichtes, aber warmes Ambiente geboten. Das Frühstück war üppig und es stand sogar in einem bequemen Eckchen ein Notebook für den Blick ins Netz zur Verfügung. Wer mit eigenem Laptop anreist, kann sich kostenlos einloggen via W-LAN.
Wer landestypisch Essen gehen will, dem sei wärmstens der Zeughaus Keller am Paradeplatz empfohlen. Dort ist das Zürcher Geschnetzelte ein wahres Gedicht!
Phänomenal ist übrigens, wie pünktlich die Schweizer sind. Offenbar überträgt sich die Präzision der Uhren auf die Menschen (oder war es einst umgekehrt?). Zum Pressemeeting hatte ich im 9 Uhr geladen. Und um Punkt 9 waren alle Teilnehmer tatsächlich erschienen, hatten ihre Jacken abgelegt und saßen wissbegierig am Tisch - in Deutschland bei Pressekonferenzen ein noch nie da gewesenes Erlebnis!
Im Anschluss hatten wir eine alteingesessene Zürcherin um eine individuelle Stadtführung gebeten, im Rahmen derer selbst für die Zürcher unter den Medizinjournalisten noch eine Menge Neuigkeiten über die Stadt bekannt gemacht wurden. Dass zum Beispiel die überall so bekannte Bahnhofstraße noch bis vor 150 Jahren ein verdreckter Stadtgraben war, dass in der Polizeihauptwache einst ein Waisenhaus untergebracht war, dass der Lindenhof (eine kleine Anhöhe in der Innenstadt) einst die Plattform bildete für ein römisches Castello, (...)
Kurzum: Es war ein interessanter Trip in eine interessante Stadt.
Der Transfer nach Zürich, ein wahrlich weltstädtisches Dorf, hat mit Air Berlin günstig und gut geklappt. Verspätungen gab es keine. Etwas länger sind unterdessen jetzt die Laufwege auf dem Flughafen Zürich geworden. Das neue Terminal E liegt abseits der übrigen beiden Terminals. Ein unterirdischer Zug stellt zwar eine unkomplizierte Verbindung her, jedoch muss man bei Ankunft und Abfluf schon mindestens 15 Minuten zusätzlich einkalkulieren.
Die Stadt selbst begeistert mich immer wieder aufs Neue. Alles ist so übersichtlich und gemütlich und doch auf dem Puls der Zeit. Vor allem ist faszinierend, wie gut erhalten die Stadt ist. Da wird einem schnell bewusst, was es bedeutet, wenn eine Stadt keine Kriege überstehen musste und von Naturkatastrophen verschont geblieben ist.
Als Hotel kann ich das "Rössli" in der Rössli-Gasse wärmstens empfehlen. Der Business-Tarif fürs EZ liegt bei umgerechnet ca. 145 Euro. Dafür bekommt man schlichtes, aber warmes Ambiente geboten. Das Frühstück war üppig und es stand sogar in einem bequemen Eckchen ein Notebook für den Blick ins Netz zur Verfügung. Wer mit eigenem Laptop anreist, kann sich kostenlos einloggen via W-LAN.
Wer landestypisch Essen gehen will, dem sei wärmstens der Zeughaus Keller am Paradeplatz empfohlen. Dort ist das Zürcher Geschnetzelte ein wahres Gedicht!
Phänomenal ist übrigens, wie pünktlich die Schweizer sind. Offenbar überträgt sich die Präzision der Uhren auf die Menschen (oder war es einst umgekehrt?). Zum Pressemeeting hatte ich im 9 Uhr geladen. Und um Punkt 9 waren alle Teilnehmer tatsächlich erschienen, hatten ihre Jacken abgelegt und saßen wissbegierig am Tisch - in Deutschland bei Pressekonferenzen ein noch nie da gewesenes Erlebnis!
Im Anschluss hatten wir eine alteingesessene Zürcherin um eine individuelle Stadtführung gebeten, im Rahmen derer selbst für die Zürcher unter den Medizinjournalisten noch eine Menge Neuigkeiten über die Stadt bekannt gemacht wurden. Dass zum Beispiel die überall so bekannte Bahnhofstraße noch bis vor 150 Jahren ein verdreckter Stadtgraben war, dass in der Polizeihauptwache einst ein Waisenhaus untergebracht war, dass der Lindenhof (eine kleine Anhöhe in der Innenstadt) einst die Plattform bildete für ein römisches Castello, (...)
Kurzum: Es war ein interessanter Trip in eine interessante Stadt.
dmkoch - 30. Aug, 13:17