ich möchte als nicht der Fauna zuzurechnender Freund, der nur selten einen so klar erkennbaren und dauerhaft identischen Nutzen (wann habe ich einmal einen ganzen Sommer Schatten gespendet? ich werfe höchstens Schatten, die alles überdecken ...) vorweisen kann wie der, von dem es Abschied zu nehmen gilt, kondoleszieren.
Nun wäre es sehr zynisch, einen solchen Freund zu Grabe zu tragen - für die Herstellung des Sarges einen Artgenossen zu opfern, ziemt sich nicht.
Verbleibt wohl nur die Feuerbestattung ... (am stilvollsten in einem Kamin, in dessen Feuer man stundenlang starren kann, und das einen durchaus würdevollen Rahmen für eine letzte Ehrerweisung bietet).
Abschied zu nehmen fällt nicht leicht, und ich hoffe, wir beklagen in naher Ferne keinen, der uns noch wesentlich mehr schmerzte ...
Aus der Hautstadt ausnahmsweise einmal etwas Positives: die besten Wünsche und ein gesegnetes Fest
(P.S.: aus den Festivitäten kommst Du, mein treuer Freund, zum Jahresende ja gar nicht mehr raus ... in Zeiten, die wir Normalsterblichen zum Regenerieren benötigen, legst Du jedes Jahr noch einen Höhepunkt nach. Zweifellos ein jeweils würdiger Abschluss des Jahres.)
dmkoch - 20. Dez, 15:08
Hier spricht wohl ein degenerierter Großstädter ;-) Und womöglich Rechtsverdreher noch zugleich. Aber vielen Dank für die Festtagswünsche, die gern an dieser Stelle erwidert werden. Übrigens hat sich die Bestattung des Baumes bereits vollzogen. Er wurde scheibchenweise abgetragen, verhexelt und dann auf den Boden wieder aufgetragen. Mögen nun neue Bäume darauf wachsen, wenn´s sein muss auch für Särge...
Schön, dass Du diese Seite besuchst! Hier findest Du Gedanken und Erlebnisse der Kochs aus Düsseldorf. Wir sind Vater, Mutter + 2 Jungs und berichten über den ganz alltäglichen Wahnsinn. Viel Spaß beim Lesen und Mitbloggen...
Mein Freund der Baum
ich möchte als nicht der Fauna zuzurechnender Freund, der nur selten einen so klar erkennbaren und dauerhaft identischen Nutzen (wann habe ich einmal einen ganzen Sommer Schatten gespendet? ich werfe höchstens Schatten, die alles überdecken ...) vorweisen kann wie der, von dem es Abschied zu nehmen gilt, kondoleszieren.
Nun wäre es sehr zynisch, einen solchen Freund zu Grabe zu tragen - für die Herstellung des Sarges einen Artgenossen zu opfern, ziemt sich nicht.
Verbleibt wohl nur die Feuerbestattung ... (am stilvollsten in einem Kamin, in dessen Feuer man stundenlang starren kann, und das einen durchaus würdevollen Rahmen für eine letzte Ehrerweisung bietet).
Abschied zu nehmen fällt nicht leicht, und ich hoffe, wir beklagen in naher Ferne keinen, der uns noch wesentlich mehr schmerzte ...
Aus der Hautstadt ausnahmsweise einmal etwas Positives: die besten Wünsche und ein gesegnetes Fest
(P.S.: aus den Festivitäten kommst Du, mein treuer Freund, zum Jahresende ja gar nicht mehr raus ... in Zeiten, die wir Normalsterblichen zum Regenerieren benötigen, legst Du jedes Jahr noch einen Höhepunkt nach. Zweifellos ein jeweils würdiger Abschluss des Jahres.)