Dat leckere Alt - dat leckere Dröppke
Ein Zeitungsartikel hat mich jüngst wieder aufgeschreckt. Der Altbier-Absatz soll angeblich weiter rückläufig sein. Pils-Bier und insbesondere auf Pils-Bier basierende Mischgetränke sowie alternative alkoholische Getränke wie etwa Wein setzten dem Altbier arg zu, so hieß es in dem Artikel.
Als gebürtiger Düsseldorfer beschämt mich diese Meldung, hat sie mir doch vor Augen geführt, dass auch ich für den Minderabsatz mit verantwortlich bin. Es liegt wohl daran, dass ich mich als mittlerweile bodenständiger Familienvater nur noch eher selten in den Altstadt-Kneipen herumtreibe und im Getränkemarkt wohl eher über die Pilsbier-Kästen „stolpere“.
Derart durch die Zeitung alarmiert fühlte ich mich der heimischen Brauszene und ihrem guten obergärigen Tropfen in den letzten Wochen besonders verpflichtet und kaufte im Getränkemarkt gezielt eine umfangreiche Mischung von Altbieren. Mein Schwerpunkt lag dabei besonders auf den Spezialitäten der so genannten Hausbrauereien, welche noch nicht an Großkonzerne angedockt sind. Das Ergebnis hat mich einer alten Liebe, dem Altbier, wieder näher gebracht. Es schmeckt eben anders, meiner Meinung nach charakterstärker, als das vielfach beliebig gleich schmeckende untergärige Pils-Bier. Hier meine Alt-Empfehlungen:
Schlüssel-Alt: ausgewogen im Geschmack, ausreichend prickelnd, etwas wenig Schaumbildung
Uerige-Alt: ein Alt, an das man sich gewöhnen muss, etwas bitter, aber spritzig
Schumacher-Alt: dem Schlüssel sehr ähnlich, etwas malziger, insgesamt rund im Geschmack
Füchschen-Alt: mein absoluter Favorit, ausgewogen, spritzig, mit feiner malziger Note, schöne Schaumbildung
Einen „Abstecher“ wert ist unterdessen das Bolten Ur-Alt aus der ältesten Altbierbrauerei überhaupt (Sitz: Korschenbroich). Dabei handelt es sich um ein unfiltriertes, also naturtrübes Altbier mit einer leicht hefigen Note. Schmeckt so mächtig, wie es ausschaut. Einfach nur lecker.
Fazit! Das Alt hat es wirklich nicht verdient, in Vergessenheit zu geraten.
Frohe Ostern & zum Wohl!
Als gebürtiger Düsseldorfer beschämt mich diese Meldung, hat sie mir doch vor Augen geführt, dass auch ich für den Minderabsatz mit verantwortlich bin. Es liegt wohl daran, dass ich mich als mittlerweile bodenständiger Familienvater nur noch eher selten in den Altstadt-Kneipen herumtreibe und im Getränkemarkt wohl eher über die Pilsbier-Kästen „stolpere“.
Derart durch die Zeitung alarmiert fühlte ich mich der heimischen Brauszene und ihrem guten obergärigen Tropfen in den letzten Wochen besonders verpflichtet und kaufte im Getränkemarkt gezielt eine umfangreiche Mischung von Altbieren. Mein Schwerpunkt lag dabei besonders auf den Spezialitäten der so genannten Hausbrauereien, welche noch nicht an Großkonzerne angedockt sind. Das Ergebnis hat mich einer alten Liebe, dem Altbier, wieder näher gebracht. Es schmeckt eben anders, meiner Meinung nach charakterstärker, als das vielfach beliebig gleich schmeckende untergärige Pils-Bier. Hier meine Alt-Empfehlungen:
Schlüssel-Alt: ausgewogen im Geschmack, ausreichend prickelnd, etwas wenig Schaumbildung
Uerige-Alt: ein Alt, an das man sich gewöhnen muss, etwas bitter, aber spritzig
Schumacher-Alt: dem Schlüssel sehr ähnlich, etwas malziger, insgesamt rund im Geschmack
Füchschen-Alt: mein absoluter Favorit, ausgewogen, spritzig, mit feiner malziger Note, schöne Schaumbildung
Einen „Abstecher“ wert ist unterdessen das Bolten Ur-Alt aus der ältesten Altbierbrauerei überhaupt (Sitz: Korschenbroich). Dabei handelt es sich um ein unfiltriertes, also naturtrübes Altbier mit einer leicht hefigen Note. Schmeckt so mächtig, wie es ausschaut. Einfach nur lecker.
Fazit! Das Alt hat es wirklich nicht verdient, in Vergessenheit zu geraten.
Frohe Ostern & zum Wohl!
dmkoch - 13. Apr, 16:16