Ja ist denn heut´ schon Weihnachten?
Wer aktuell durch die Supermarkt-Gänge schlendert, mag seinen Augen kaum trauen. Das gleiche Spielchen wie in den Vorjahren! Wohin das Auge blickt, quillen die Weihnachtsartikel aus den Regalen. Lebkuchen, Stollen, Printen - alles schon da. 90 Tage vor dem Fest.
Mich ärgert das maßlos. Sicher, man kann den Kritikern dieser spätsommerlichen Weihnachtszeit entgegenhalten, sie bräuchten ja jetzt noch nichts zu kaufen.
Nur - und da beginnt das Problem - es wird vor Weihnachten, also dann, wenn von den ersten Schneeflocken beflügelt, in einen warmen Schal eingemummelt, meine Wenigkeit auf Leckereien-Beutefang geht, keine frische Ware mehr produziert. Dann sind die Kekse & Co. nicht mehr frisch.
Woher ich das weiss? Eine gute Bekanntin, eine Studienkollegin meiner Frau, hat einst bei einem Schweizer "Chocolatier" gearbeitet. Und bei selbigem, welcher zum Beispiel auch die sattsam bekannten goldenen Osterhäschen fertigt, wird schon kurz vor Weihnachten mit der Produktion der Langohren mit Bimmelbändchen begonnen. Die Weihnachtssaison ist dann schon längst abgeschlossen. Die Ware in den Supermarktregalen hat zu dem Zeitpunkt bereits Wochen der Lagerung hinter sich.
Kreislauf pervers: Man wird quasi gezwungen, die Feste nicht mehr zu feiern, wie sie fallen, sondern wie es in den Marketing-Produktionsrhythmus der Hersteller passt.
Ich will diesen Weg nicht mitgehen. Da übe ich mich besser in Enthaltsamkeit. Und kurz vor Weihnachten kaufe ich dort, wo es ein bischen teurer ist, wo man aber sicher gehen kann, dass noch von Hand und zeitnah produziert wird. Diese Confisserie verkauft ihre Ware in den bekannten grünen Tüten mit weißer Schrift und der Lieferwagen trägt die passende Bezeichnung "Kleines Laster". Großes Lob im Dienste der kleinen Laster verdient an dieser Stelle Heinemann.
In dem Fall setzt sich Qualität also durch! Geiz ist eben nicht immer geil. Wer es anders sieht, dem soll´s vor Weihnachten trocken im Halse stecken bleiben...
Mich ärgert das maßlos. Sicher, man kann den Kritikern dieser spätsommerlichen Weihnachtszeit entgegenhalten, sie bräuchten ja jetzt noch nichts zu kaufen.
Nur - und da beginnt das Problem - es wird vor Weihnachten, also dann, wenn von den ersten Schneeflocken beflügelt, in einen warmen Schal eingemummelt, meine Wenigkeit auf Leckereien-Beutefang geht, keine frische Ware mehr produziert. Dann sind die Kekse & Co. nicht mehr frisch.
Woher ich das weiss? Eine gute Bekanntin, eine Studienkollegin meiner Frau, hat einst bei einem Schweizer "Chocolatier" gearbeitet. Und bei selbigem, welcher zum Beispiel auch die sattsam bekannten goldenen Osterhäschen fertigt, wird schon kurz vor Weihnachten mit der Produktion der Langohren mit Bimmelbändchen begonnen. Die Weihnachtssaison ist dann schon längst abgeschlossen. Die Ware in den Supermarktregalen hat zu dem Zeitpunkt bereits Wochen der Lagerung hinter sich.
Kreislauf pervers: Man wird quasi gezwungen, die Feste nicht mehr zu feiern, wie sie fallen, sondern wie es in den Marketing-Produktionsrhythmus der Hersteller passt.
Ich will diesen Weg nicht mitgehen. Da übe ich mich besser in Enthaltsamkeit. Und kurz vor Weihnachten kaufe ich dort, wo es ein bischen teurer ist, wo man aber sicher gehen kann, dass noch von Hand und zeitnah produziert wird. Diese Confisserie verkauft ihre Ware in den bekannten grünen Tüten mit weißer Schrift und der Lieferwagen trägt die passende Bezeichnung "Kleines Laster". Großes Lob im Dienste der kleinen Laster verdient an dieser Stelle Heinemann.
In dem Fall setzt sich Qualität also durch! Geiz ist eben nicht immer geil. Wer es anders sieht, dem soll´s vor Weihnachten trocken im Halse stecken bleiben...
dmkoch - 22. Sep, 19:35