Dienstag, 4. April 2006

Eine Bahnfahrt über Köln!

Das hat sich die Deutsche Bahn ja gut ausgedacht. Seit 2002 verbindet eine Hochgeschwindigkeits-ICE-Verbindung das Ruhrgebiet über Köln mit Frankfurt. Das Problem - nicht nur für einen Düsseldorfer, sondern für alle Reisenden - besteht in dem Zusatz "über Köln", wie meine heutige Bahnfahrt wieder einmal eindrucksvoll bestätigte.

Zwischen Köln und Frankfurt fährt der Zug so schnell, dass einem schon fast schummrig werden kann und zwar mit bis zu 290 Sachen. Dafür wurde auch eine Menge investiert. Es wurde an Krötentunnel ebenso gedacht, wie an zusätzliche Lärmschutzwände (natürlich an den Streckenabschnitten, die eigentlich durch die parallel laufende BAB 3 schon Lärm gewöhnt sein sollten).

Doch in Köln und um Köln herum ist der Spaß schnell vorbei. Es geht nur im Schleichtempo voran. Das verschlingt fast 25 Minuten. Aber als Düsseldorfer gibt man sich tolerant. Auch Kölner müssen halt mal ´raus in die große weite Welt.

Immerhin bietet einem so eine Schneckenfahrt entlang Kölner Hinterhöfe ungefilterte Einblicke ins "wahre" Leben. Da war zum Beispiel heute eine männliche Kreatur, welche mit zersauster Frisur und Kurzarm-T-Shirt bei 8 Grand gelangweilt an einer nicht gerade schmucken Balkonbrüstung eines 15. Stockwerkhauses in der 14. Etage lehnte. Auch eine Variante, "erfrischende" Ausblicke zu gewinnen! Ob der Betrachter sich jedoch an den im ICE vorbeischleichenden Business-Heuschrecken-oder-sonstwie-Lackaffen erfreuen konnte oder wollte? Man wird es wohl nie erfahren.

Nicht minder mysteriös muteten zwei Männer an, die direkt an den Gleisen an einem kleinen Pfad in einem zugemüllten Gebüsch im Regen standen und scheinbar auf irgendjemanden fast völlig regungslos warteten. So finster dreinschauend, als sollte gleich noch ein Dritter mit einer Leiche im Müllsack vorbeikommen, die es dann (natürlich ganz geheim) gemeinsam zu vergraben gelte.

Aber vielleicht wollten auch diese sehr dunkel dreinschauenden Figuren einfach nur frische Luft schnappen. Einfach so, am Nachmittag, im Regen, an den Gleisen, im zugemüllten Gebüsch, auf einem verschlammten Pfad, gegen 16:30 Uhr. Was liegt näher? Wie gesagt: Einfach mal den im ICE vorbeischleichenden Business-Heuschrecken-oder-sonstwie-Lackaffen hinterherschauen.

Wahres Leben ist eben relativ! Um das zu entdecken muss man blos mit der Bahn "über Köln" fahren.

Freitag, 31. März 2006

Schokoladen-Ötzi (der Marathon geht weiter)

Wir wähnten uns schon gut vorangekommen, genauer: eigentlich bereits sogar im Ziel, hinsichtlich unseres weihnachtlichen Schokoladen-Marathons (vgl. Beitrag vom 13. Dezember 2005). Doch heute Morgen machten wir in den Tiefen unseres Küchenschranks einen „grausigen“ Fund. Wir entdeckten eine ganze Tüte voll mit kleinen Schokoladen-Weihnachtsmännern – dank Silberpapier hervorragend mumifiziert. Das stellt uns vor ungeahnte Härten. Kann sich hier jemand vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man glaubt, man habe den Schokoladen-Marathon zum Weihnachtsfest (gerade noch rechtzeitig vor der herannahenden Osterpralinen-Welle) durchgestanden und man dann – quasi nach Zieleinlauf – die Zielmarke doch noch einmal um weitere 5 km nach hinten versetzt bekommt? So in etwa ist das Gefühl! Das besonders Schlimme daran ist, dass die Dinger auch noch schmecken. Man kann sie also nicht einmal guten Gewissens entsorgen. Verschenken geht auch nicht, man will ja schliesslich seine Freunde behalten. Da hilft wohl nur die Bestattung auf natürlichem Wege. Es sind immerhin noch zwei Wochen bis Ostern. Mal sehen, wo wir die Osterpralinen hinterher noch überall finden. Wohl bekomm´s...

Dienstag, 28. März 2006

Frühjahrsmüdigkeit & Pad-Kaffee

Kaum klettern die Temperaturen einmal merklich über 10 Grad, übermannt einen auch zugleich die Frühjahrsmüdigkeit. Ein Kaffee auf die Schnelle wäre da gar nicht schlecht. Doch wenngleich sich die „Pads“ vom Discounter in unserem Küchenschrank zur Zeit regelrecht „türmen“, sitzen wir dennoch auf dem Trockenen. Denn unsere Senseo“ hat leider am Wochenende den Geist aufgegeben. Beim Zuklappen des Deckels ist dieser in kleine Einzelteile zersprungen. Dabei wurde der Verschlusshebel (obwohl in diesem Fall vom männlichen Geschlecht betätigt) im morgendlichen Umstand der äußersten Schlaffheit heruntergedrückt.

Immerhin haben die zufälligen beruflichen Kontakte in eine andere Sparte des Megakonzerns, welcher neben besagten deckel-schwachen Kaffeeautomaten zum Beispiel auch Computertomografen und Ultraschallgeräte im Programm führt, ein wenig Bewegung in die Sache gebracht. Die nette Dame aus der PR-Abteilung begegnete meinem Unfallbericht mit einem lässigen „Och, das kennen wir schon. Ist uns in unserer Abteilungsküche auch passiert“! Jetzt will sie sich um preisgünstigen Ersatz bemühen.

Hoffentlich trifft dieser bald ein, sonst gerate ich zuhause nur noch mehr unter Erklärungsnot. Denn der Umstand, dass sich die Kaffee-Pads im Küchenschrank türmen, ist einzig meinem ganz speziellen Einkaufswahn geschuldet. Der Discounter macht das nämlich äußerst geschickt. Er bietet die Pad-Tüten zwar konkurrenzlos günstig an. Jedoch nimmt er sie – wie gemein – hin und wieder kurz aus dem Programm. So entsteht Einkaufsdruck mit Zwang zur Lagerhaltung.

Ob man die Dinger auch lutschen kann? So gegen die Frühjahrsmüdigkeit? „Return-to-instant“ ist dann wohl doch besser. Ein Löffel Pulver in die Tasse, heißes Wasser drauf, umrühren, fertig! Denn einfach ging schon früher. Ganz ohne Pads, ganz ohne kaputten Deckel – aber leider auch ganz.........ohne „Crema“.

Na ja, für irgendwas muss der Fortschritt (der mit den Pads und den kaputten Deckeln) ja noch gut sein.

Mittwoch, 22. März 2006

Hurra, ich bin deutsch!

In der Mittagspause habe ich mich durch den Fragenkatalog des neuen Einbürgerungstest durchgeklickt. Das Ergebnis: Ich bin tatsächlich deutsch! O. K., ich war mir nicht ganz sicher, ob "Heidi" nicht vielleicht doch ein Werk Schillers sei. Aber ansonsten war ich mir ziemlich sicher. Resultat: 14 Punkte!

Mach´ auch den Test und klick mal rein!

P. S. Würde mich mal interessieren, was bei einem Zufallstest auf deutschen Straßen so herauskäme...

Die Handy-Verkomplizierer – Teil II

Es gibt Neuigkeiten von den Handy-Verkomplizierern (vgl. Eintrag vom 2. März). Nachdem jetzt das Guthaben endlich aufgeladen ist, fühlt sich der Anbieter (Slogan: Weil einfach einfach einfach ist!) nicht in der Lage, das besonders einfache Lastschriftverfahren einzurichten. Bei diesem Verfahren legt man eine Guthabensumme fest, bei deren Unterschreiten ein bestimmter Betrag vom Konto automatisch eingezogen wird. So braucht man – in der Theorie – sein Guthaben nie im Auge behalten und kann munter drauflosplaudern. Die Einrichtung dieses Services schlug jedoch fehl mit dem Vermerk „Ihre Bonitätsprüfung ergab, dass wir Ihnen diesen Service nicht zur Verfügung stellen können. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an die Fa. InfoScore.“

Dieser Online-Verweis hat mir doch die Sprache verschlagen. Man kann zwar nie genug von den Moneten haben, aber um unser Konto stand es in letzter Zeit gar nicht so schlecht. Eine Rückfrage bei der Bank ergab: null Problem, alles im grünen Bereich, auch bei der Schufa. So wurde also – wie herrlich einfach, weil einfach ja bekanntlich einfach einfach ist – die Fa. InfoScore kontaktet. Die Selbstauskunft ergab die wenig erstaunliche Erkenntnis: „Es liegen über Sie keine Daten bei uns vor!“

Immerhin wurde eine Dame an der InfoScore-Hotline deutlicher als das Gespräch auf Simyo zu sprechen kam. Dies sei ein neuer Kunde, der offenbar Probleme habe, die Rückmeldungen der Fa. InfoScore zwecks Bonitätsdaten von Kunden zu deuten.

Das lässt am Ende nur einen Schluss zu: Die verhinderten Handy-Vereinfacher können es einfach nicht einfach, sondern eben einfach nur kompliziert.

Und wieder ein Kunde weniger! Apropos, hier geht´s zur Konkurrenz...

Montag, 20. März 2006

Ein Barcode und der Fortschritt

Das Wochenende verlief bei Fam. Koch vielseitig. Während sich Madame arbeitstechnisch auf der BEAUTY INTERNATIONAL Fachmesse mit der Gattung der „aufgebrezelten“ Zeitgenossen beschäftigte und Sohnemann ausgiebig den Spieltrieb seiner Tante austestete, begab sich der Mann des Hauses (meine Wenigkeit) klischeegerecht samstagnachmittags ins Fußballstadion. Die Partie Mönchengladbach gegen Stuttgart versprach eigentlich einen harten Kampf um den Einzug in den UEFA CUP. Heraus kam jedoch ein ganz schlechter „Kick“, den man wohl nur ertragen kann, wenn man sich (so wie ich) mit gut aufgelegten Freunden umgibt.

So „fortschrittlich“ wie der deutsche Fußball momentan präsentiert sich übrigens auch die Sicherheitstechnik in deutschen Stadien. Mein Besuch im Borussia-Park zu Mönchengladbach wäre beinahe bereits im Eingangsbereich gescheitert. Wo früher muskelbepackte Türsteher einfach das Papierticket an einer vorperforierten Ecke abrissen, muss es jetzt im 21. Jahrhundert selbstredend Technik sein, die einem automatisch das Drehtor öffnet – oder eben seinen Dienst verweigert. Mehrere Versuche, das Ticket dem Lesegerät zuzuführen, scheiterten kläglich. Eine rote Lampe signalisierte: NO WAY – NO ENTRANCE.

Wer allerdings glaubt, die danebenstehenden (nunmehr zum Zuschauen degradierten) Türsteher könnten einfach das Malheur beheben und das Ticket nach Alter-Väter-Sitte entwerten, der irrt. Denn wo mein Wille ist, ist noch lange kein Weg. Ich wurde aufgefordert, mich zu einer Kasse zu begeben zwecks Ausdruckes eines neuen Tickets mit einem „frischen“, lesbaren Barcode.

Aber natürlich durfte es nicht das erstbeste, nahegelegene Kassenhäuschen sein. Obwohl auch mit PC-Workstation und Drucker ausgestattet wurde ich – kurz vor Anpfiff - zu einer Zentralkasse um das halbe Stadion geschickt. Dort wusste eine überforderte Dame jedoch überhaupt nicht Bescheid und konsultierte erst einmal ihren Kollegen. Erst als mich zahlreiche weitere verhinderte Fans aus dem VfB-Block umgaben und etwas unsafter ihren Unmut kundtaten, bekamen wir alle neue Tickets ausgedruckt. Den Rückweg um das halbe Stadion trat ich dann mit dem unguten Gefühl an, dass dieses Ticket womöglich ebenfalls als nicht-lesbar vom strengen Automaten abgewiesen werden könnte. Bei mir kam es zum Glück nicht so, jedoch bei anderen Fans, die von den verhinderten Türstehern tatsächlich noch ein zweites Mal in Richtung Zentralkasse geschickt wurden. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht!

Gleiches gilt übrigens für die Adressbezeichnung des Stadions. Obwohl weit und breit allenfalls Sträucher, nicht aber eine geordnete Ansammlung von Bäumen in Stadionnähe zu erkennen ist, trägt das Stadion die Adressbezeichnung „Hennes-Weisweiler-Allee 1“. Die Verdienste von Hennes Weisweiler in allen Ehren, aber es dürfte wohl keinen Ortsunkundigen auf dieser Welt geben, der das Stadion gezielt unter dieser Bezeichnung in seinem Navigationssystem sucht. Unsere Versuche mit „Stadion Mönchengladbach“, „Borussia-Park“, „Am Borussia-Park“,...schlugen jedenfalls fehl. Zum Grenzlandstadion in MG-Rheydt hätten wir mit Navi fahren können, das Bundesligastadion von Mönchengladbach ist unterdessen auf den Digitalkarten (von 2006) nicht verzeichnet.

Starker Tobak für eine Arena, die sich immerhin um die WM beworben hatte!

Donnerstag, 16. März 2006

Berlin war eine Reise wert

Nach der privaten Reise folgt nun in dieser Woche wieder der berufliche Reisetrott. Die letzten beiden Tage weilte ich in Berlin, morgen geht es nach Mailand zur Fachmesse SICUREZZA. Klingt nach spannendem Jetset mit Sightseeing der besten Art. Die Realität sieht jedoch anders aus: rein ins Taxi, hin zum Flughafen, weg zur Stadt xy, rein ins Taxi, rein in die Stadt, rein ins Hotel, BUSINESS, wieder rein ins Taxi...

Berlin war aber trotzdem eine Reise wert, zumindest wenn man Blogger ist. Wie wichtig Blogs als Medium werden, davon berichtete zum Beispiel im Rahmen der besuchten „FTD-Konferenz Gesundheitswirtschaft“ die Pressesprecherin einer großen deutschen Privat-Klinikkette. Demnach nahm eine Krise zu Hygienedefiziten in der Patientenpflege an einem bestimmten Klinikstandort seinen besonderen Lauf durch die vielfältigen Blogeinträge dazu auf den Websites der wichtigsten örtlichen Tageszeitung.

Es wurde davon berichtet, dass die Journalisten erst einzelne Einträge zu dem betreffenden Thema in ihrem Stadtblog nur flüchtig bemerkten, sie aber nicht ernstnahmen. Erst durch die kontinuierlich sich fortsetzenden weiteren Blogbeiträge begannen sie den möglichen Riesenskandal zu „riechen“.

Eines Samstags, als natürlich die Pressesprecherin samt Zentralgeschäfsführung und Klinikleitung in Urlaub bzw. Wochenende weilten, gab es zu „unhaltbaren Pflegezuständen“ im örtlichen Klinikum dann die dicke Aufmachergeschichte.

Aus PR-Sicht hat die Klinik übrigens klasse reagiert. Nichts wurde abgestritten. Ein Krisenstab nahm hausintern die Recherchearbeit auf. Einzelfall für Einzelfall wurde durchgegangen. Man entschuldigte sich in aller Öffentlichkeit und änderte eine Menge in den organisatorischen Abläufen. Zugleich wurde eine Hotline eingerichtet, um weiteren möglichen Betroffenen die Möglichkeit eines Ventils anzubieten und alles restlos aufzuklären.

So zeigt sich die Medien- und Bloggermeute mittlerweile wieder mit der Klinik versöhnt. Und der Klinik muss auch zugutegehalten werden, dass eine Veränderung des Patienten-„Workflows“ die Probleme verursachte, was zwar insgesamt den Patienten weniger Warte- und Liegezeiten beschert, aber eben in der Anfangsphase zu nun abgestellten Anlaufschwierigkeiten führte.

Der Fall zeigt aber auch: Wer glaubt, er blogge ins Nichts, der irrt. Offenbar werden Blogs von Journalisten (und nicht nur von denen) teils sehr genau mitverfolgt.

Deshalb: Immer schön blogger bleiben!

Sonntag, 12. März 2006

Malle für alle...

...hieß es diese Woche zumindest für 3 Köche aus Düsseldorf. Familienurlaub auf der Lieblingsinsel der Deutschen war für ein paar Tage angesagt. Und diese Tage haben uns sehr gut getan. Die Flucht in die Sonne hat sich gelohnt. Wie ein Link auf das Mallorca-Wetter (siehe Linkliste) beweist, war das Klima wohl weitaus erträglicher als das Schneeregen-Chaos in der Heimat. O. K., einen Tag hatten wir auch Regen. Aber da das deutsche Inselradio (95,80 MHz) schon mehr Sonne an den Folgetagen versprach, konnten wir auch mit den Schauern zum Urlaubsstart ganz gut leben. Angeschaut haben wir uns – zum Wetter passend – eine Tropfsteinhöhle im Nordwesten, in der Nähe von Campanet. Die Coves de Campanet sind wirklich mehr als einen Geheim-Tipp wert. Sie sind nicht so überlaufen und vom Restaurant an den Höhlen kann man vor dem Start des Höhlenrundganges eine hervorragende Aussicht genießen auf mallorquinische Berglandschaft. Auch das weitere Urlaubsprogramm bot eine gute Mischung und reichlich Gelegenheit zur Gedankenzerstreuung. Der Besuch der Markthallen in Palma war nicht zuletzt für unseren Junior mal etwas Neues – wo kriegt man sonst so viele Sorten Fisch, Gemüse, Obst, Käse und Fleisch geboten? Eine willkommene Abwechslung zum Schmalspur-Frischeprogramm der einschlägigen Discounter. Und dazu vom Preisniveau fast sogar genauso günstig. Wir haben da natürlich gern zugeschlagen.

Außerdem durfte der Abstecher in eine typische Tapas-Bar in Palma nicht fehlen. Mit Vorsicht und in leiser Vorahnung wählten wir ein paar „kleine Gemeinheiten“ von der Karte und wurden dann auch prompt in unser Einschätzung bestätigt. Die Portionen fielen sehr üppig aus und es war wohl die richtige Entscheidung, den Bar-Besuch auf die frühen Abendstunden zu verlegen. Auf dem Nachhause-Weg (wir wohnten privat im Südwesten) waren unsere Bewegungen jedenfalls in Anbetracht der vollen Bäuche etwas phlegmatisch.

Sehr gut hat uns auch eine Tagestour nach Soller gefallen. In diesem kleinen Bergdorf scheint die Zeit stillzustehen. Und die Fahrt mit der Uralt-Straßenbahn nach Port de Soller ist nicht nur für kleine Kinder ein echtes Erlebnis. Apropos Bergdorf: Wer in der Gegend von Calvia ist, sollte auch mal im nahegelegenen Dörfchen Galilea vorbeischauen. Die Kurvenfahrt von Calvia aus dauert zwar noch gut 15 Minuten, aber von den Berghängen aus genießt man eine sehr schöne Aussicht auf eine sehr schöne Insel. Hierher kommen wir jedenfalls gerne wieder.

Donnerstag, 2. März 2006

Weil einfach nicht immer einfach einfach ist!

Nach den tollen Tagen lässt uns das Angebot eines Mobilfunk-Anbieters wieder nüchtern werden.

Die Firma Simyo (Eplus-Gruppe) wirbt mit dem Slogan "Weil einfach einfach einfach ist!" Doch so einfach ist es dann doch nicht mit dem Vereinfachen. Genauer gesagt, es wird sogar vieles komplizierter.

Bislang telefonierten wir mit einem Vertragstarif. Die Tarife waren zwar unübersichtlich, aber dafür war der Bezahlvorgang denkbar einfach. Der monatliche Rechnungsbetrag wird einfach vom Konto eingezogen. So einfach, so teuer.

Doch, da einfach nach Auskunft des neuen Anbieters auch günstig zu haben sein soll, haben wir einfach das Starterpaket der Vereinfacher bestellt. So einfach, so schlecht.

Denn die Einrichtung einer einfachen automatischen Aufladung des Mobilfunkguthabens funktioniert erst nach einmaliger Banküberweisung eines x-beliebigen Betrages.

Die Überweisung wurde getätigt...und es passierte nichts. Nach einer Woche sei angeblich noch immer kein Betrag auf dem Bankkonto eingetroffen. Von nun an wurden die Dinge nicht immer einfacher, sondern von Tag zu Tag komplizierter.

Die Rückverfolgung bei der Bank ergab, dass der Betrag schon seit ein paar Tagen auf dem Gegenkonto der verhinderten Handy-Vereinfacher herumschlummerte - Rückholung unmöglich.

Das wiederum will nun der Anbieter aber nicht wahrhaben: "Eine einfache Zuordnung ihres Geldbetrages ist uns leider nicht möglich. Bitte machen Sie präzisere Angebaben zu Ihrer Überweisung."

Die Alarmglocken schrillten, denn gerade eine einfache Zuordnung eingehender Guthabenbeträge sollte bei Handy-Vereinfachern möglich sein.

Der Einfachheit willen wurde kurzerhand eine Kopie der Banküberweisung an die Firma übermittelt. Doch so einfach geht das nicht. Denn dieser Vorgang hat nun wiederum den Simyoten einfach die Sprache verschlagen. Ergebnis: Sendepause!

Wahrscheinlich kramt jetzt eine einfache Angestellte aus dem Rechnungswesen einfach alle hunderttausend eingehenden Bankbeträge der letzten Tage durch.

Weil einfach NICHT IMMER einfach einfach ist. Und deshalb gibt es jetzt an dieser Stelle einfach den Link zur direkten Konkurrenz (Debitel Light).

Familie Koch

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Schön, dass Du diese Seite besuchst! Hier findest Du Gedanken und Erlebnisse der Kochs aus Düsseldorf. Wir sind Vater, Mutter + 2 Jungs und berichten über den ganz alltäglichen Wahnsinn. Viel Spaß beim Lesen und Mitbloggen...

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