Montag, 1. Mai 2006

Drei-Brücken-Lauf

Den Start in den Mai habe ich heute mit einer meiner Lieblingslaufrunden vollzogen, ich nenne die Runde "Drei-Brücken-Lauf".

Vom Parkplatz am Oberlandesgericht an der Cecilienallee (gegenüber dem Ende der Klever Straße) ging es erst einmal in Richtung Theodor-Heuss-Brücke, dann über dieselbige auf die "linke" Rheinseite nach Niederkassel. Dort bin ich dann rheinaufwärts an der Oberkasseler Brücke vorbei zur Kniebrücke gelaufen. Die heisst übrigens so, weil dort der Rhein eine "knie-hafte" Wende vollzieht.

Kurz vor der Kniebrücke war die Stimmung bei saukalten 5 Grad übrigens sensationell schön heute Morgen. Der Schäfer hatte seine Herde freilaufen lassen und so waren die Oberkasseler Rheinwiesen übersäet mit blöckenden Schafen und Lämmern. Dazu der Blick in Richtung Osten auf die Skyline von St.-Lambertus, Schlossturm und Altstadt sowie der aufsteigenden Sonne entgegen - herrlich!

Entlang der Rhein-Ufer-Promenade führte mich mein Lauf wieder zurück rheinabwärts in Richtung Rhein-Park.

Die Runde hat übrigens ca. 9 Kilometer und gilt in Düsseldorf als Klassiker. So, wie der Hamburger um seine Außenalster kurvt, so trabt der Düsseldorfer entlang seiner drei Rheinbrücken im Herzen der Stadt. Unter sich ist man dabei allerdings so gut wie nie. Dass ich heute mal keinen Bekannten, Kollegen oder alten Schulfreund getroffen habe, ist eher die Ausnahme.

Freitag, 28. April 2006

Problem erkannt - Gefahr gebannt?

Meine österlichen Einkaufserfahrungen bei Kaiser´s hatten ein Nachspiel. Wie unlängst gebloggt, war mir die Filiale an der Benderstraße in D-Gerresheim durch chaotische Warenpräsentation und schlechte Hygiene unangenehm aufgefallen. Das hatte ich dem Unternehmen auch schriftlich kundgetan mittels einer Email.

Nach einwöchiger Sprachlosigkeit fiel jetzt die Antwort umso erstaunlicher aus. Ich wurde von einer freundlich-klingenden Dame angerufen. Mein Anfangsverdacht, es handele sich um ein x-beliebige Call-Center-Agentin mit Standard-Spruch-Repertoire, bestätigte sich nicht.

Ich hatte offenbar die leibhaftige Gebietsleiterin "am Rohr". Sie bedankte sich höflich für die Kritik. Man habe sich bereits die Filiale angesehen und Handlungsbedarf erkannt. Ob die "Gefahr" bestehend aus schlechten Einkaufsbedingungen nun aber schnell gebannt sein wird, kann ich noch nicht beurteilen.

Ich werde es allerdings wohl tun müssen, denn dazu hat mich die nette Dame vom Lebensmittelhändler animiert. Sie gab mir ihre Handy-Nummer (damit ich auch in jedem Falle sie erreiche) und bat darum, die Filiale sowie weitere Filialen zu besuchen. Wann immer mir etwas auffiele, möge ich es ihr doch bitte direkt melden.

Soviel "Customer-Relationchip-Management" verdient an dieser Stelle ein Lob. Wenn den Worten tatsächlich Taten folgen würden, wäre es noch besser.

Sonntag, 23. April 2006

Ein Bruder unter dem Schreibtisch

Der neue Drucker ist jetzt da (siehe letzten Beitrag). Wir haben uns tatsächlich für einen Laserdrucker entschieden. Druckt zwar nicht in Farbe, dafür aber gestochen scharf. Und war gar nicht mal so teuer (99,-/ b. Saturn). Unter unserem Schreibtisch verrichtet jetzt ein BROTHER HL-2030 seinen Dienst.

Das Gerät ist sehr kompakt, selbst Etiketten finden durch die enge Druckgasse ihren Weg und auch vor Briefumschlägen schreckt der neue Bruder nicht zurück. Kleiner Haken: Die Druckerlüftung ist im Standby-Modus etwas zu laut. Aber so wird man zum Energiesparen (Ausschalten) animiert.

Die Entsorgung des Altgerätes verlief am Samstag leider nicht ganz so reibungslos. Erst glaubte ich, der Recyclinghof habe samstags womöglich gar nicht auf. Dann belegte die lange Autoschlange vor der Müllverwertungsanlage jedoch das Gegenteil. Tja, wenn die Deutschen etwas können, dann ist es die weltmeisterlich-vorbildliche Mülltrennung. Hat leider viel Zeit und Nerven gekostet.

Ansonsten war das Wochenende im Hause Koch "sonnig" wie das Wetter. Jeweils am Samstag und Sonntag standen Einladungen zu Kuchenschlachten auf dem Programm. Köstlich: einfach nur hinsetzen und genießen. Den Hobby-Konditoren gebührt an dieser Stelle Lob und Dank! Revanche bei uns im Koch-Studio folgt...

Freitag, 21. April 2006

Warum druckt der nicht?

Anfangs hatten wir es noch auf die typischen Nachteile eines Tintenstahldruckers geschoben. Die drucken halt nicht so sauber wie Laserdrucker. Die Skepsis wuchs jedoch mit Blick auf den noch recht üppigen Tintenvorrat. Nachdem auch ein Druckkopfreinigungsversuch fehlschlug und das Druckbild eher noch schlechter wurde, brachte ein Anruf bei der Service-Hotline des Herstellers Gewissheit: Unser Epson Stylus C 70 ist von immer von uns gegangen. Der Verwesensprozess wird auf Grund des verwendeten Hartplastiks zwar wohl noch bis zur nächsten Eiszeit nicht abgeschlossen sein. Aber das relevante Herz, der Druckkopf, tut´s nicht mehr. Die Düsen sind verstopft und zugetrocknet. Um herauszufinden, ob noch ein wenig Leben eingehaucht werden könnte, müsste – lt. Kundendienst – mit frischer Tinte mehrmals eine Druckkopfreinigung durchgeführt werden. Die Aussichten auf Gesundung seien allerdings äußerst begrenzt. Der Wechsel des Druckkopfes würde gleich mehr kosten, als der Nachfolger des Druckers als Neu-Gerät, inklusive neuer Tintenpatronen.

Kurzum: ab in die Tonne? Nicht ganz. Das Alt-Gerät muss selbstverständlich gemäß der neuerlichen Bestimmungen einer gesonderten Entsorgung beim Recyclinghof zugeführt werden.

Einen Tipp der Druckexperten kann ich hier auch noch anderen Leidgeprüften mit auf den Weg geben. Wer nur sporadisch druckt, sollte auf einen Tintenstrahl-Drucker ganz verzichten. Die Düsen würden dann halt immer zu schnell eintrocknen und selbst nach Reinigung mit der Zeit ein immer schlechteres Druckbild abgeben.

So werden wir ab jetzt wohl auf Farbausdrucke verzichten und uns einen kompakten Laserdrucker ins Haus holen. Das wird wohl eine zentrale Wochenendbeschäftigung von mir werden.

Dienstag, 18. April 2006

Frohe Ostern? Nicht bei Kaiser´s!

Keine Sorge: Der Titel trügt, das Osterfest verlief bei Familie Koch aus Düsseldorf insgesamt sehr harmonisch. Am Karfreitag hatten wir netten Besuch von Freunden mit Kindern. Am Ostersonntag waren wir mit anderen Freunden im Streichelzoo am Düsseldorfer Südpark unterwegs und am Ostermontag haben wir einfach nur relaxed.

Etwas Relaxen tat auch gut nach dem Besuch einer Kaiser´s Supermarkt-Filiale am Samstag. Der Werbe-Claim „Hier schlägt das Herz!“ kann nicht im liebevollen Wortsinn zu verstehen sein. Schon eher übermannt einen Herzrasen, wenn man mal auf die Idee kommt, neben dem Großeinkauf beim Discounter noch ein paar Kleinigkeiten bei diesem „Premium“-Supermarkt mit Hochpreis-Garantie zu besorgen. Wer es nicht glaubt, sollte sich einfach einmal einen Einkauf in einer Kaiser´s-Filiale auf der Benderstraße in Gerresheim antun. Wahrlos verteilt stehen überall im Supermarkt Papp-Aufsteller, die offenbar den Kunden auf besondere Aktionsware aufmerksam machen sollen. Allein im Kassenbereich habe ich zehn dieser Papp-Aufsteller gezählt – vom Waschmittel, über Schokoriegel bis hin zu WM-Fanartikeln war alles präsent. So als würde man den Einkauf gar nicht in den Gängen des Supermarktes tätigen, sondern ausschliesslich kurz vor dem Kassenband.

Der Effekt dieser Aufsteller darf jedoch als kontraproduktiv bezeichnet werden. Die Aktionsware selbst geht in diesem Pappaufsteller-Dschungel unter, eine gründliche Bodenreinigung scheint durch die zugestellten Wege auch nicht mehr möglich zu sein. Und die Aufsteller bieten offenbar beste Gelegenheiten, unliebsame Ware aus dem Einkaufswagen vor der Kasse doch noch schnell zu entsorgen. So landet dann die Schnittwurst neben dem Schokohasen. Sehr appetitlich!

Auch den Blick in die Standard-Theken hätte ich mir zu Ostern bei Kaiser´s nicht zumuten sollen. In der Fischtheke fand sich etwa kaum mehr frischer Fisch, dafür aber eine Menge Ware aus der benachbarten Milch- und Fleischtheke – halt wie bei Fischers Fritze unter´m Sofa. Über besonders lahme Kassiererinnen regt man sich so leidgeprüft kaum mehr auf. Immerhin hat dieser Supermarkt doch noch einen großen Vorteil. Er verfügt über ein kostenfreies Parkhaus. Von diesem erreicht man auch die anderen Lebensmittelgeschäfte auf der Benderstraße in prächtig kurzem Weg.

Wie gut, dass ich keine Führungskraft bei Kaiser´s bin. Mein Ostern wäre jedenfalls versaut gewesen. So konnte ich mich noch richtig freuen über einen Familienausflug zum CentrO-Park nach Oberhausen. Kleiner Tipp unter Freunden: Die Familienkarte ist zwar mit 40 Euro ziemlich teuer. Dafür sind dann jedoch alle Fahrgeschäfte für Mann und Maus „for free“. Geparkt wird übrigens wie bei Kaiser´s – umsonst! Der Rest ist eindeutig besser organisiert. Der CentrO-Park ist also eine gute Alternative im Vergleich zu einem Kirmes-Besuch, der in der Regel auch nicht günstiger zustehenkommt.

Donnerstag, 13. April 2006

Dat leckere Alt - dat leckere Dröppke

Ein Zeitungsartikel hat mich jüngst wieder aufgeschreckt. Der Altbier-Absatz soll angeblich weiter rückläufig sein. Pils-Bier und insbesondere auf Pils-Bier basierende Mischgetränke sowie alternative alkoholische Getränke wie etwa Wein setzten dem Altbier arg zu, so hieß es in dem Artikel.

Als gebürtiger Düsseldorfer beschämt mich diese Meldung, hat sie mir doch vor Augen geführt, dass auch ich für den Minderabsatz mit verantwortlich bin. Es liegt wohl daran, dass ich mich als mittlerweile bodenständiger Familienvater nur noch eher selten in den Altstadt-Kneipen herumtreibe und im Getränkemarkt wohl eher über die Pilsbier-Kästen „stolpere“.

Derart durch die Zeitung alarmiert fühlte ich mich der heimischen Brauszene und ihrem guten obergärigen Tropfen in den letzten Wochen besonders verpflichtet und kaufte im Getränkemarkt gezielt eine umfangreiche Mischung von Altbieren. Mein Schwerpunkt lag dabei besonders auf den Spezialitäten der so genannten Hausbrauereien, welche noch nicht an Großkonzerne angedockt sind. Das Ergebnis hat mich einer alten Liebe, dem Altbier, wieder näher gebracht. Es schmeckt eben anders, meiner Meinung nach charakterstärker, als das vielfach beliebig gleich schmeckende untergärige Pils-Bier. Hier meine Alt-Empfehlungen:

Schlüssel-Alt: ausgewogen im Geschmack, ausreichend prickelnd, etwas wenig Schaumbildung

Uerige-Alt: ein Alt, an das man sich gewöhnen muss, etwas bitter, aber spritzig

Schumacher-Alt: dem Schlüssel sehr ähnlich, etwas malziger, insgesamt rund im Geschmack

Füchschen-Alt: mein absoluter Favorit, ausgewogen, spritzig, mit feiner malziger Note, schöne Schaumbildung

Einen „Abstecher“ wert ist unterdessen das Bolten Ur-Alt aus der ältesten Altbierbrauerei überhaupt (Sitz: Korschenbroich). Dabei handelt es sich um ein unfiltriertes, also naturtrübes Altbier mit einer leicht hefigen Note. Schmeckt so mächtig, wie es ausschaut. Einfach nur lecker.

Fazit! Das Alt hat es wirklich nicht verdient, in Vergessenheit zu geraten.

Frohe Ostern & zum Wohl!

Dienstag, 11. April 2006

Die rosarote Brille

Für gewöhnlich bezeichne ich mich weder als Optimist oder Pessimist, sondern eigentlich als Realist. Geht es jedoch um die Aktien der Deutschen Telekom in meinem Depot, so scheint jegliche Bewertungslogik außer Kraft gesetzt. Ob mich bislang die Hoffnung beseelte, doch irgendwann den Ausgabekurs wieder zu egalisieren? Spätestens hier merkt der Kenner der Materie, zu welchem Zeitpunkt ich wohl gekauft habe. Der 1. Börsengang im Jahr 1996 kann es nicht gewesen sein. Dann könnte ich heute in etwa wieder schadlos verkaufen. Denn der Kurs liegt am 11.04.2006 ziemlich genau wieder bei 14 Euro (Ausgabekurs: 14,32 Euro). Nein, es war natürlich der 3. Börsengang im Jahr 2000, welcher mit rund 60 Euro pro Aktie gehandelt wurde. Mich trennen also noch satte 46 Euro vom Einstandspreis. Das verlangt also eigentlich nach einer verdammt guten Firmenstrategie und nach verdammt viel Phantasie.

Warum ich die T-Aktie immer noch im Depot habe, kann ich – und das muss ich mir hiermit eingestehen – nicht mit Logik erklären. Vielleicht trägt der heutige Tag dazu bei, dass ich die rosarote Brille absetze. Das liegt an der Lektüre eines Artikels über neueste Entwicklungen in der Telekommunikation der Zeitschrift „Technology Review“. Der Artikel räumt gnadenlos auf mit einem falschen Gedankengang von mir, der mich an meinen T-Aktien bislang noch festhalten ließ. Gedankengang: „Das Zeitalter grenzenlosen Sprach- und Datentransfers geht doch gerade erst los. Da dürfte doch ein Ex-Monopolist quasi die besten Karten haben, wenn er sich erst einmal restrukturiert hat.“

Die brutale Antwort enthielt der Artikel. Demnach stimmt der erste Teil des Gedankenganges tatsächlich mit der Realität überein. Allein – und das ist das Verhängnisvolle – es ist der zweite Teil, der nicht mehr stimmt. Auf den Punkt gebracht: Die Renner der Branche sind andere Unternehmen. Selbst andere ehemalige Staatskonzerne wie etwa KPN (Niederlande) oder Téléfonica (Spanien) seien der Deutschen Telekom um Längen voraus. Demnach gerät die Telekom in Bezug auf alle ihre momentanigen Cash-Cows (DSL-Grundgebühr, Anschluss-Grundgebühr, Sprachumsatz, mobile Daten- und Sprachübertragung) unter massiven Druck durch flexiblere und schlankere Unternehmen unter Ausnutzung der Techniken Kabel-TV-Internet, WLAN/ Wimax, UMTS, Voice over IP sowie GSM-Mobilfunk.

An dieser Stelle sollen nicht alle Techniken im Ausmaße ihrer Bedrohung für den rosaroten Riesen durchdekliniert werden. Ein Punkt stimmt allerdings bedenklich. Es gibt nämlich eine Verbindungsart, hinsichtlich derer die Anbieter noch immer richtig ordentlich abkassieren – die Verbindung zum Handy. Im Fachjargon wird das auch Terminierungsgebühr genannt. Selbst, wer also billigst über das Internet telefoniert, stolpert zwangsläufig beim Anruf auf ein Handy in die Gebührenfalle. Davon wiederum profitiert die Deutsche Telekom als Marktführer im Mobilfunk mit über 25 Millionen Kunden besonders.

Nun stehen jedoch immer mehr Handies vor der Markteinführung, die jedoch auch in der Lage sind, sich in W-LAN-Netze einzubuchen. Mit auf dem Handy vorkonfigurierter Software von Anbietern wie Sipgate oder Skype kann man dann in jedem W-LAN-Netz besonders günstig (zum Teil kostenlos) telefonieren UND sogar angerufen werden – ohne dass der Mobilfunkanbieter einen Cent sieht. Das klingt alles erst einmal technisch sehr verworren und aufwändig. Nur: Wer hat nicht alles ein W-LAN-Netz bei sich zuhause und könnte sich quasi problemlos mindestens dort oder an vielen anderen kostenlosen W-LAN-Hotspots mit seinem Handy automatisch einloggen?

Auch der Traum vom superschnellen VDSL-Netz, über das die Telekom hochauflösendes Fernsehen anbieten möchte, könnte bald ausgeträumt sein. Laut Technology Review sollen schon zwei große Stromkonzerne damit begonnen haben, durchzurechnen, ob sie nicht auch eigene Glasfasernetze an den Leitungen der Telekom vorbei direkt bis in die Häuser der Endkunden hinein anlegen sollten. In den Niederlanden picken sich wohl erste Anbieter bestimmte neue Wohn- und Gewerbegebiete heraus und gehen genau diesen Weg.

Kurzum: Et kütt, wie et kütt. Aber die rosarote Brille sollte ich wohl doch besser mal absetzen. Mag sein, dass der rosarote Riese nicht gegen die Wand fährt. Aber andere TK-Unternehmen dürften sich besser entwickeln können. Sie haben in Relation zur gegenwärtigen Situation der Telekom weniger zu verlieren, dafür aber ungleich mehr zu gewinnen.

Samstag, 8. April 2006

Eine schrecklich normale Woche

Der Blick auf den letzten Beitrag lässt mich aufschrecken. Der ist ja von letzten Dienstag! Ist in der Zwischenzeit im Hause Koch nichts Kommentierenswertes passiert? Nicht wirklich. Es gibt nicht viel zu berichten. Am 2. Juni werden wir unser WM-Ersatzprogramm ausleben. Denn während wir bei der Vergabe der WM-Tickets leider leer ausgegangen sind, konnten wir in dieser Woche wenigstens Karten für das Testspiel Deutschland gegen Kolumbien in Mönchengladbach ergattern. Das finden meine bessere Hälfte und ich fast besser, als zu irgendeinem WM-Spiel ohne deutsche Beteiligung zu gehen. Ein bischen Mitfiebern muss schon sein. Oliver Kahn werden wir nicht bewundern können und wir sind nicht „bös“ drum. Denn wir halten Jens Lehmann aktuell für den besseren Keeper und um Längen symphatischer. Dass Grinsi-Klinsi mit ihm besser klar kommt, scheint verständlich.

Und sonst? Ansonsten schleiche ich heute wie ein alter Mann durch die Gegend, denn gestern war ein Langstrecken-Laufprogramm am Baldeneysee angesagt. Die 17km haben mich im Nachgang mehr geschlaucht, als während des Runs. Heute morgen war die Laufrunde am Unterbacher See etwas kürzer (7km). Trotzdem bin ich platt.

Platt war ich auch, als ich heute meine Winter- auf Sommerreifen wechseln ließ. Das kostet jetzt 17 Euro mehr, als noch beim letzten Räderwechsel. Begründung: Beim Einlagern sind die Räder nun versichert und sie werden vorher gereinigt (was ich eigentlich eh´ stets selbst erledige). Wahrscheinlich werden sie für den Gesamtpreis von 40 Euro (ohne Montage) nun auch noch gefönt....

Positiv gestaunt habe ich soeben unterdessen über das Bastelwerk unseres Juniors (3 Jahre und 10 Monate). Entstanden sind aus Pappe zwei ausgeschnittene Ostereier, hinterlegt mit Papp-Gras. Vor zwei Wochen konnte er noch nicht so gut ausschneiden. Das muss er im Kindergarten perfektioniert haben.

Gleich gibt es dafür die Belohnung: Speckpfannkuchen. Die isst Sohnemann besonders gern. Nebenbei bemerkt: auch der Papa...

Familie Koch

Düsseldorf

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