Sonntag, 6. August 2006

Bunte Woche

Diese Woche hielt für uns ein wechselhaftes Programm parat. Vater Koch hatte noch eine Woche Urlaub, Sohnemanns Kindergarten war ebenfalls noch zu und Mutter Koch musste arbeiten (leider)!

Highlights dieser Woche waren die standesamtliche sowie die kirchliche Hochzeit meiner Schwägerin.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute, Andrea & Axel!

Auch Segeln stand in dieser Woche auf dem Plan. Am Freitag ohne die Familie, heute dann mit Mann und Maus (und natürlich Junior).

An dieser Stelle muss das Angebot des Zweckverbandes Unterbacher See mal ausdrücklich gelobt werden. Die zahlreichen Miet-Segeljollen sind meist tadellos in Schuss und die ab der zweiten Stunde sogar minutengenau abgerechnete Mietzeit beträgt gerade einmal 10 Euro/h. Wer will da meckern?!

Heute hätte der Wind nicht besser sein können. Lediglich eine aufziehende Starkregenfront bereitete dem Spaß ein Ende, der sichere Hafen wurde frühzeitig angesteuert.

Und morgen? Morgen beginnt wieder der "Ernst" des Lebens. Arbeiten! Kindergarten! Aber die nächsten Ferien kommen bestimmt...

Mittwoch, 2. August 2006

Arcors lange Leitung

Einige Firmen bieten einen "Service", da zieht es einem glatt die Schuhe aus. So zum Beispiel unser Telefon-Anbieter Arcor. Die Preise stimmen, die Technik funktioniert auch ohne Störungen, aber wehe, wenn man mal etwas in Erfahrung bringen will.

Seit ein paar Tagen ist es uns zum Beispiel nicht mehr möglich, Service-Hotlines unter der Vorwahl 01805 zu erreichen. Aus dem Netz der T-Com kann man diese Nummern ohne Probleme anrufen und bislang ging das auch mit Arcor.

Damit scheint es nun aber vorbei. Und weil wir uns nicht damit anfreunden wollen, sollte ein klärendes Gespräch mit einem Service-Mitarbeiter Abhilfe schaffen.

Der Mitarbeiter war aber erst einmal ein Computer. Nach rund 3-minütigem Prozedere der Vorauswahl von Themenkreisen (unter Eingabe der Kundennummer) ging es in die Warteschleife. Die hat ihren Namen redlich "verdient", denn nach 10 Minuten hing ich immer noch in der Schleife.

Als wäre diese lange Leitung für einen Telefonanbieter nicht schon genug Ausweis schlechtester Güte, musste ich in der Wartezeit etliche Male Belehrungen über mich ergehen lassen, dass man doch auch bitte online aktiv werden könne. Gebetsmühlenartig wurde dieser Hinweis wiederholt, so dass ich immer stärker das Gefühl bekam, bewusst (quasi zur Strafe für mein Stehvermögen) in der Leitung hängen gelassen worden zu sein, weil ich ja zu faul sei für die Nutzung des Online-Services.

Nach gut 12 (!!!) Minuten hatte ich die "Schnauze" gestrichen voll, habe aufgelegt und mir den so wärmstens empfohlenen Internet-Service einmal genauer angeschaut. Ergebnis: genauso katastrophal. Bevor man eine Email-Anfrage an das Kunden-Service-Center loswerden kann, muss man sich erst einmal wieder durch ein Wust von Themenkreisen zur Lösung des aktuellen Problems durchkämpfen. Mein Hotline-Problem war übrigens nirgends erwähnt.

Über den Menü-Punkt "Störung" habe ich dann endlich mein Anliegen gepostet. Bislang ist noch keine Antwort bei mir eingetroffen.

Schlecht, schlechter, Arcor! Dieser Anbieter ist wohl nur für Kunden geeignet, die sich sicher sind, dass sie garantiert nie mit ihrem Anbieter in Kontakt treten wollen. Ansonsten werden sie zu diesem Gedanken hin erzogen. Service-Wüste Deutschland!

P. S. Gar nicht ausmalen mag ich mir, was passiert, wenn ich mal keine Verbindung zum Internet aufbauen kann. Wie "schön" muss es dann sein, in der Warteschleife hängend die Hinweise auf den Online-Service ertragen zu müssen...?!

Montag, 24. Juli 2006

Sommerpause

In diesem Jahr lautet die Formel für die Sommerferien bei uns 2 + 2! Soll heissen, zwei Wochen im Juni und ab heute wieder zwei Wochen.

Auf Grund des neuen Jobs meiner Frau, können wir nicht zusammen wegfahren. So ist erst einmal Urlaub zuhause angesagt.

Und es hat heute schon wieder begonnen, wie man es von vielen Urlauben zuhause kennt. Im Grunde ist es auch daheim sehr schön, noch dazu bei diesem Wetter. Aber am Ende des Tages weiss man eben nicht, wo die Zeit geblieben ist.

Ein bischen Hausarbeit hier, ein bischen Aufräumen da, dann zum Getränkemarkt, danach mit Junior an die Sandkiste, rasch noch Juniors Freundin abgeholt und schwupppps, ist der erste Urlaubstag auch schon ´rum.

Immerhin scheint ein bischen Entspannung doch dringewesen zu sein. Denn an die Arbeit habe ich heute nicht gedacht...

Freitag, 21. Juli 2006

Auf den Müll gekommen!

Der heutige Tag beginnt mal mit einer guten Nachricht. Das Bundesumweltamt prüft die Abschaffung der gelben Tonnen. Auf diese Meldung habe ich lange gewartet!

Sicher, es ist richtig und wichtig, dass Deutschland zu den Ländern zählt, in denen in Sachen Müllbeseitung im Sinne der Nachhaltigkeit besonders sorgsam gehandelt wird. Aber nicht alles, was Fundamental-Ökos der Allgemeinheit aufzwingen, macht in der Praxis Sinn. Ein Blick in gelbe Tonnen von Gemeinschaftswohnanlagen zeigt, wie unsinnig diese Tonnen sind. Ob Radio-Recorder oder Gartenstuhl - alles wird darin entsorgt. Die gelbe Tonne ist quasi auf Grund der Dummheit vieler Nutzer und sehr komplizierter Regelungen zur zweiten Rest-Müll-Tonne verkommen.

Beispiele für "Un"-Logik deutscher Öko-Methodik gefällig? Eine Tupperdose darf (obwohl vom Werkstoff her betrachtet perfekt geeignet) nicht in die gelbe Tonne. Sie trägt keinen grünen Punkt! Zigarettenschachteln tragen wiederum den grünen Punkt, doch die Tonne dafür ist blau. Super geeignet und noch dazu mit grünem Punkt versehen, ist die Dose. Doch halt: An dieser Stelle hat der Öko-Fundamentalist noch einmal um die Ecke gedacht. Die Dose ist bitteschön durch die halbe Stadt zu kutschieren, in den Urlaub mit- und zurückzunehmen, um dann im Supermarkt entsorgt zu werden. Wobei der Supermarkt dann mit vielen LKW-Extratouren seine Müllberge mühsam in nichts verwandelt.

Kein Wunder, dass in Anbetracht dieser Entsorgungsmethodik das Pisa geplagte Land längst kapituliert hat und die Fehlerquote des Inhaltes der gelben Tonnen von Entsorgungsunternehmen landauf landab auf über 40 Prozent geschätzt wird.

Auf Grund dieses Umstandes und der vorhandenen technischen Möglichkeiten macht eigentlich nur der Weg zurück zu den Wurzeln Sinn. Alles in eine Tonne - mit Ausnahme von Papier, Glas und Sondermüll. Das versteht jeder!

Für den Erhalt spricht eigentlich nur, dass die Alternativ-Lösung "Gelb-in-Grau" sicher wieder die Endverbraucher teuer zu stehen kommt. Denn die gelbe Tonne kostete den Verbraucher nichts (bzw. nur die Sonder-Abgabe für den Grünen Punkt an den Warenhersteller). Die Müllentsorgung mittels grauer Tonne ist dagegen bekanntlich sehr teuer. Wer nun mehr in die graue Tonne füllt, zahlt noch mehr.

Schade, dass sich an dieser Stelle gute Müll-Logik mit schlechter Abgaben-Logik paaren wird. Hurra, wir sind Deutschland!

Donnerstag, 20. Juli 2006

Sport ja, Laufen nein

Das Super-Sommer-Wetter hat doch tatsächlich etwas Phänomenales mit mir angestellt: Ich habe vorübergehend das Laufen eingestellt. Also nicht den Gang zum Kopierer, in die Kantine oder zum Kühlschrank, sondern das sportliche Laufen.

Gestern lag das Thermometer bei 38 Grad in Düsseldorf. Und obwohl ich äußerst unruhig dem Feierabend sprichwörtlich "entgegenfieberte", hat mich die Vernunft doch davon abgehalten, einen längeren Lauf zu unternehmen.

Stattdessen ging´s an den Essener Baldeneysee zum Inline-Skaten. War eigentlich recht angenehm, nur stehenbleiben durfte man einfach nicht. Dann hat einen die Hitze fast aus den Schuhen gehauen.

Auch sonst war Vorsicht angesagt. Denn das warme Wetter hatte an einigen Stellen den Asphalt ziemlich aufgeheizt. Insbesondere an den Stellen, an denen unterschiedliche Asphaltarten mit einer "verbaut" sind, wurde es an den Übergangen teils richtig brenzlig und man musste aufpassen - plötzlich ausgebremst -, dass man sich nicht lang macht.

Wer in den kommenden Tagen ebenfalls mal am Gardasee des Nordens vorbeischauen will, der sollte auch noch etwas einkalkulieren. Auf der Nordseite gibt es kurz vor der Holzbrücke eine nicht passierbare Baustelle. Das zwingt zu Umwegen über recht bergiges Gelände. Besser ist da die Kehrtwendung und die Seeumdrehung in der entgegengesetzten Richtung bis zum Südende der Brücke (und wieder zurück).

Hier gibt´s noch ein paar Hitzetipps!

Dienstag, 18. Juli 2006

Licht und Schatten

Nachdem der große Baum vor unserem Wohnzimmer-Fenster in einem Dezember-Orkan sein Leben gelassen hatte (vgl. Dezember-Blog-Posting) , wollten wir in diesem Sommer vor der Investition in eine Markise erst einmal abwarten, wie sehr es uns an Schatten mangelt.

Das Ergebnis: Seit dem heissen Wochenende wissen wir, dass es ohne Ersatz-Schattenspender nicht mehr geht. Und doch haben wir uns gegen eine Markise und für einen ganz effen Sonnenschirm entschieden. Der reicht für unseren Balkon völlig aus, war in unserem Baumarkt vorrätig und kostete nicht einmal ein Zehntel des Preises einer Markise (ohne Montage).

Die Farbwahl hat zwar zu einer fast endlosen Diskussion zwischen den verheirateten, an der Entscheidung beteiligten Personen geführt. Denn Schatten ist nicht gleich Schatten. Es macht schon einen Unterschied, welche Farbe der Sonne entgegentrotzt. Aber der (klügere) Mann hat letztlich nachgegeben...

Ohne weiterführende Diskussion zur Farb-Wahl lebt es sich halt auf dem Balkon angenehmer. Und bei Licht besehen hat meine Herzallerliebste auch gar nicht so falsch gelegen mit ihrem Geschmack...

Mittwoch, 12. Juli 2006

Klinsi geht, meine Frau kommt!

So ist das im Leben. Der Eine hört auf, ein Anderer fängt an. Aber keine Sorge: Meine Frau wird nicht neuer Bundestrainer. Obwohl mittlerweile mit ordentlichem Fußballsachverstand ausgestattet, zieht sie doch das Jobangebot im Personalbereich eines Design- und Innenarchitektur-Büros vor.

Heute geht es los und zum Start wünsche ich meiner herzallerliebsten Dame ALLES GUTE und FROHES SCHAFFEN...

Montag, 10. Juli 2006

Bella Italia? Nun ja,...

Italien ist jetzt also Weltmeister. Gratulation! Gegen uns haben die halt mehr Tore erzielt (als wir selbst). Nur das zählt. So standen sie im Finale und nicht wir.

Gestern hat mich Italien allerdings total enttäuscht. Ich habe mich sogar richtig geärgert, dass die so jämmerlich den Titel geholt haben.

An dem Spiel gestern konnten man sehen, wie sehr auch der Spielplan den Italienern in die Hände gespielt hat.

Kaum mussten sie mal ein Spiel (das gegen uns) in die Verlängerung gehen, waren sie im Spiel danach schon in der 2. Halbzeit platt und mussten förmlich ums Elfer-Schießen betteln.

Das war eines Champions unwürdig. Wer jetzt sagt, Zidane habe es seinen Blauen versaut, dem halte ich entgegen: Das Foul hatte letztlich keinen Einfluss auf das Ergebnis. Frankreich war noch mit 10 besser als Italien mit 11. Und auch die Elfer von Frankreich waren alle gut geschossen. Einer ging halt an die Unterlatte. War aber keine Blödheit oder auf mangelnde Nervenstärke zurückzuführen. Das passiert halt beim besten Schützen mal.

Egal, aus und vorbei. Es war eine super WM. Deutschland hat sehr gut gespielt, die Spannung bis zuletzt hochgehalten und war wohl ein richtig guter Gastgeber.

Bedenklich für den Fan ist jedoch die Entwicklung hin zur reinen Sponsoren-Veranstaltung. Immer mehr der "echten" Fans müssen sich die Spiele außerhalb der Stadien ansehen, damit drinnen die Sponsoren ihre Gäste bewirten können. Hier geht es weniger um eine Neid-Debatte (viele Fans hätten ja viel Geld investiert in Tickets), hier geht es um eine Frage der Prioritätensetzung.

Der Fan sorgt für die nachhaltige Kontakt-Reichweite (um in der Sponsoren-Sprache zu bleiben). Er kommt auch gegen langweiligere Gegner ins Stadion. Er hält dauerhaft die TV-Quoten hoch. Und wie ein Junkie wartet er auf das nächste große Highlight. Das sollte dann nicht überwiegend ohne ihn stattfinden.

Die EM 2008 in der Schweiz/ Österreich soll hinsichtlich des Ticketings besser werden. Das Prinzip: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Und wer sein Ticket wieder verkaufen will, der soll das tun. Und wer dann bereit ist, irre viel für so ein Ticket auf dem Schwarzmarkt zu zahlen, der soll das auch tun.

Da freut sich der Fan! Er setzt sich ein Preis-Limit und deckt sich entweder auf dem 1. oder 2. Markt ein. So könnte die Wahrscheinlichkeit, ein Spiel im Original zu sehen, größer sein, als bei der WM im eigenen Land...

Hier geht´s zur EM 2008!

Familie Koch

Düsseldorf

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