Atomkraft - jein danke!
Ich könnte an dieser Stelle nun einen langen Diskurs über das Für und Wider der Atomkraft verfassen, die Bilder aus Japan sprechen unterdessen für sich. Den Erschütterungen eines Erdbebens waren die dortigen Meiler gewachsen, an den sich aus einem Tsunami ergebenden Stromausfall hatte jedoch keiner gedacht.
In Bezug auf Deutschland ist unerheblich, dass Tsunami-Überschwemmungen hier nicht zu erwarten sind. Aber was bei der Planung von Kernkraftwerken vergessen wurde, wird man dann erfahren, wenn die wie auch immer geartete Katastrophe eintritt.
Auch vor 50 Jahren glaubte man, sichere und technisch ausgereifte Autos zu bauen. Wie unsicher sie seinerzeit waren, wissen wir jetzt vor dem Hintergrund der zwischenzeitlich erfolgten technischen Entwicklung.
Bemerkenswert ist in Bezug auf die Atomkraft, dass diese Technik weltweit Anwendung findet, wenngleich es noch kein ausgereiftes Konzept gibt für die Endlagerung radioaktiv strahlender Brennstäbe. Hätte man jemals ein fahrtüchtiges Auto ohne funktionierende Bremse für die Straßen zugelassen?
Keine Frage also: Es gibt mehr als gute Gründe, aus der Kernenergie auszusteigen!
Wie schnell das funktionieren kann in Deutschland vor dem Hintergrund der Tatsache, dass aktuell erst knapp ein Fünftel des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien stammt, darüber sollten sich vor allem die jetzt einmal Gedanken machen, die bevorzugt sofort den Atom-Stecker ziehen würden.
Dass dieser Gedankenprozess offenbar noch nicht weit fortgeschritten ist, lässt sich an einem trefflichen Zeitungszitat vom heutigen Tage festmachen: "Mit dem Gewissen sind die Deutschen gegen Atomkraft, mit dem Geldbeutel sind sie dafür. Hierzulande gibt erst zwei Millionen Haushalte, die Ökostrom ohne Atom-Anteil beziehen."
Ein bisschen weniger Heuchelei wäre also wohl in Bezug auf das Thema Atomkraft bei dem ein oder anderen angebracht - vor allem auch bei manchem TV-Kommentator.
Der edel ergraute ARD-Mann Ulrich Deppendorf etwa schwingt gern mal mit seinen Worten besserwisserisch die ganz große Moralkeule. Von diesem sicherlich mit einem Top-Gehalt und Pensionsanspruch ausgestatteten Herrn würde ich doch zu gern mal erfahren, wie dessen Strommix zuhause aussieht.
Ich glaube die Antwort zu kennen.
In Bezug auf Deutschland ist unerheblich, dass Tsunami-Überschwemmungen hier nicht zu erwarten sind. Aber was bei der Planung von Kernkraftwerken vergessen wurde, wird man dann erfahren, wenn die wie auch immer geartete Katastrophe eintritt.
Auch vor 50 Jahren glaubte man, sichere und technisch ausgereifte Autos zu bauen. Wie unsicher sie seinerzeit waren, wissen wir jetzt vor dem Hintergrund der zwischenzeitlich erfolgten technischen Entwicklung.
Bemerkenswert ist in Bezug auf die Atomkraft, dass diese Technik weltweit Anwendung findet, wenngleich es noch kein ausgereiftes Konzept gibt für die Endlagerung radioaktiv strahlender Brennstäbe. Hätte man jemals ein fahrtüchtiges Auto ohne funktionierende Bremse für die Straßen zugelassen?
Keine Frage also: Es gibt mehr als gute Gründe, aus der Kernenergie auszusteigen!
Wie schnell das funktionieren kann in Deutschland vor dem Hintergrund der Tatsache, dass aktuell erst knapp ein Fünftel des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien stammt, darüber sollten sich vor allem die jetzt einmal Gedanken machen, die bevorzugt sofort den Atom-Stecker ziehen würden.
Dass dieser Gedankenprozess offenbar noch nicht weit fortgeschritten ist, lässt sich an einem trefflichen Zeitungszitat vom heutigen Tage festmachen: "Mit dem Gewissen sind die Deutschen gegen Atomkraft, mit dem Geldbeutel sind sie dafür. Hierzulande gibt erst zwei Millionen Haushalte, die Ökostrom ohne Atom-Anteil beziehen."
Ein bisschen weniger Heuchelei wäre also wohl in Bezug auf das Thema Atomkraft bei dem ein oder anderen angebracht - vor allem auch bei manchem TV-Kommentator.
Der edel ergraute ARD-Mann Ulrich Deppendorf etwa schwingt gern mal mit seinen Worten besserwisserisch die ganz große Moralkeule. Von diesem sicherlich mit einem Top-Gehalt und Pensionsanspruch ausgestatteten Herrn würde ich doch zu gern mal erfahren, wie dessen Strommix zuhause aussieht.
Ich glaube die Antwort zu kennen.
dmkoch - 17. Mrz, 08:43
